Exchange FAQ

Was ist meine Benutzerkennung und was ist meine E-Mail-Adresse?
  Mitarbeiter Studenten
Benutzerkennung (lang) ac******@uni-stuttgart.de st******@stud.uni-stuttgart.de
Benutzerkennung (kurz) ac****** st******
E-Mail-Adresse <vorname>.<nachname>@<inst>.uni-stuttgart.de st******@stud.uni-stuttgart.de


*<inst> : Hier geben Sie das Kürzel Ihres Instituts an (z.B. vorname.nachname@tik.uni-stuttgart.de)

 

Wie viel Speicherplatz hat mein Postfach?

Der Speicherplatz für Studenten beträgt 1 GB.
Der Speicherplatz für Mitarbeiter beträgt 5 GB und kann auf formlosen Antrag des BV Admins an mail-support@tik.uni-stuttgart.de vergrößert werden.

Wie groß darf mein Anhang sein?

Eine Mail darf insgesamt 20 MB groß sein.
Falls dies einmal nicht ausreichen sollte, können Sie den Inhalt auch auf mehrere Mails aufteilen oder den TIK FEX verwenden.

Welche Browser unterstützen das Webinterface?

Es werden alle aktuellen und gängigen Browser unterstützt. Das TIK testet und unterstützt die jeweils aktuellen Versionen des Internet Explorers, Firefox und Chrome.

Welche Systemvoraussetzungen hat das neue Mailsystem?

Für die Anbindung von Outlook wird mindestens die Version 2010 benötigt. Für Outlook und Thunderbird werden sämtliche Groupware-Funktionalitäten zur Verfügung stehen. Ebenso werden die gängigen Mobilbetriebssysteme Android, iOS und Windows Mobile unterstützt.

Das Webinterface von Exchange steht unabhängig vom genutzten Mailprogramm zur Verfügung und kann mit jedem modernen Webbrowser verwendet werden. Über die Standard-Mailprotokolle IMAP, POP und SMTP können Sie Ihr bevorzugtes Mailprogramm anbinden.

Gibt es Viren/SPAM-Schutz?

Ja. Alle Mails werden zentral auf Spam und Viren überprüft.

Werden meine Mails archiviert?

Dies ist nicht nötig. Sie können Mails in ihrer Inbox (oder einem anderen Ordner) belassen. Falls der Speicherplatz einmal nicht ausreichen sollte, können wir die Mailbox bei bedarf vergrößern.

Wie sehen die Standardeinstellungen für die Kalenderfreigabe aus?

Wenn ein Benutzerkonto von einem der beiden Alt-Systeme (Zarafa & CommuniGate) auf Exchange umgezogen wurde oder wenn ein Benutzerkonto auf Exchange neu angelegt wurde, ist die Standardeinstellung für den Kalender wie folgt:

  • Allgemein:
    • "Default = Free/Busy time" (englisch)
    • Dies bedeutet, dass jede(r) Beschäftigte der Universität Stuttgart die Einträge in Ihrem Kalender sehen kann, allerdings nur den Start- und End-Zeitpunkt, jedoch nicht den Titel, Ort oder ggf. weitere Details.
    • Wenn Sie diese Grundeinstellung nicht möchten, können Sie diese ändern.
  • Wenn Sie Outlook verwenden:
    • In der Kalender-Ansicht: "Home", dann auf "Calendar Permissions". Es erscheint ein neues Fenster. Oben "Default" auswählen, darunter "Permission Level: None" auswählen.
    • Hier können Sie auch weitere Personen bzw. Gruppen mit individuellen Rechten hinzufügen. Der Standard-Wert "Default" bezieht sich auf alle Beschäftigten der Universität. Studierende haben keinen Zugriff auf die Kalender der Beschäftigten.

  • Wenn Sie das OWA Web-Interface verwenden:
    • bitte wenden Sie sich bis auf Weiteres an mail-support@tik.uni-stuttgart.de, sodass wir die
      Einstellung für Sie vornehmen können.  Eine Menü im Self-Service-Portal ist geplant.
Kann ich Kalender mit Kollegen anderer Universitäten/Einrichtungen teilen?

Sie können nur Kalender von anderen Mitarbeitern einbinden, die ebenfalls auf Exchange sind. Das TIK stellt dafür eine Beschreibung bereit, die sie im Menupunkt UniMail/E-Mail Konfiguration finden können.

Welche Protokolle werden unterstützt?

Outlook kann direkt über Microsoftinterne Protokolle angeschlossen werden. Für die Anbindung von Mobilgeräten wird ebenfalls Exchange bzw. Activesync unterstützt. Andere Mailprogramme können über die Standardprotokolle IMAP, POP3 und SMTP angebunden werden.

Gibt es Schulungen zum neuen Mailsystem?

Nach der Migration sind Einführungsveranstaltungen für Verwendung der erweiterten Groupwarefunktionen geplant.

Wie ist das System aufgebaut? Welche Exchangeversion wird eingesetzt?

Die Exchangeversion 2016 wird zum Einsatz kommen.
Der Cluster besteht aus 6 Exchangeservern, die standortredundant auf 2 Rechenzentren aufgeteilt sind. Die Serverinfrastruktur ist vollständig virtualisiert. Ihm stehen insgesamt 8 CPUs mit jeweils 24 Threads und 576 GB RAM zur Verfügung. Um die Hochverfügbarkeit sicherzustellen wird als Frontend eine KEMP Loadbalancer eingesetzt.

Wie muss ein eigener DNS Server für Exchange konfiguriert werden?

Um eine reibungslose Clientkonfiguration zu ermöglichen, müssen 2 CNAME Records für jede Maildomain existieren. Im Normalfall wird diese Konfiguration vom TIK vorgenommen. Falls sie ein eigenen DNS Server verwenden, müssen folgende DNS Records gesetzt werden:

autodiscover.<Maildomain> CNAME lbvs-autodiscover.tik.uni-stuttgart.de

autoconfig.<Maildomain> CNAME mail-autoconfig.tik.uni-stuttgart.de

Diese Einträge sind zwingen notwendig, um Thunderbird und Outlook automatisch zu konfigurieren. Neuere Versionen von Outlook (> 2013) lassen sich ohne diese DNS Einträge gar nicht konfigurieren.

Warum zeigen Thunderbird, Outlook mit IMAP Anbindung oder oder IMAP Clients keine Ordner an?

Nach der Umstellung kann es nötig sein, dass die Verzeichnisse neu abonniert werden müssen.

In Thunderbird erreicht man das, indem man auf den Account in der Baumansicht klickt, Rechtsklick auf abonnieren/subscribe, alle Ordner auswählen und abonnieren/subscribe klicken. Anschliessend muss Thunderbird neu gestartet werden.

Unter Outlook erhält man bei einem Rechts-Klick auf den Account ein Untermenü 'IMAP Ordner'. Hier können alle nicht angezeigten Ordner wieder abonniert werden. Wir empfehlen allerdings dringend unter Outlook die Exchangeschnittstelle zu verwenden. Die entsprechende Beschreibung finden sie hier.

Warum wird bei der Umstellung in Thunderbird nach dem Vertrauen zu lbvs.tik.uni-stuttgart.de gefragt?

Das ist das Frontend zu mail.uni-stuttgart.de. Diesem Server kann man vertrauen. Leider ist die Namensgebung noch nicht umgestellt.

Warum werden bei der Einrichtung von ActiveSync Verbindungen (Android/iPhone) hohe Berechtigungen verlangt?

Dieses Verhalten lässt sich nicht ändern oder einschränken. Falls die Berechtigungen nicht gewünscht sind, kann auch das Webinterface für die Mobile Nutzung verwendet werden. Es gibt auch 3rd Party Mailclients mit Activesync Unterstützung. Diese werden vom TIK offiziell nicht unterstützt.

Bei der Verwendung von POP3 werden bereits abgerufene Mails erneut zugestellt.

Wenn ihre POP3 Einstellungen die Mails auf dem Server belassen, werden sie nach der Umstellung erneut als "Neu" gekennzeichnet. Dadurch erhalten sie die Mails doppelt. Dieses Verhalten tritt nur einmalig auf.

MATLAB (.mat) Dateien lassen sich in Outlook nicht öffnen

Outlook und Exchange treffen Sicherheitsvorkehrungen um potentiell gefähliche zu blockieren. Das trifft unter anderem auf die MATLAB Dateien mit der Dateiendung .mat zu. Damit die Dateien in Outlook angezeigt und heruntergeladen werden können, müssen Windows Registryschlüssel gesetzt werden.

Wenn sie folgende Datei herunterladen und ausführen, ist es nach einem Neustart von Outlook möglich die Dateien anzuzeigen (Office 2010-2016): allow_matlab_outlook.zip