Coronavirus: Technische Informationen zum Unibetrieb

IT im Home Office

Die folgenden Informationen werden laufend ergänzt - Stand 29.07.2020


Aufgrund der aktuellen Entwicklungen zur Ausbreitung des Corona-Virus ist aktuell nicht vorhersehbar, in welcher Weise der universitäre Regulär- und Lehrbetrieb in nächster Zeit beeinträchtigt werden wird. Das TIK möchte Sie an dieser Stelle stets aktuell über Angebote informieren, mit denen Sie Ihre Arbeit digital unterstützen oder Ausfälle kompensieren können. Weiterhin informieren wir über mögliche Einschränkungen unserer IT-Dienste.

Bitte beachten Sie auch den
News-Ticker: Aktuelle Informationen zum Coronavirus 

Aktuelle Einschränkungen von IT-Diensten

Benutzerberatung

Die Benutzerberatung bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Der Support per Telefon und E-Mail bleibt innerhalb der Öffnungszeiten weiterhin bestehen.

PC-Pools

Die studentischen PC-Pools bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Institute, die eigene PC-Pools administrieren, können mit der folgenden Anleitung die Ausgabe von Leihgeräten oder die Buchung von PC-Arbeitsplätzen verwalten:

Telefonischer Support

Wir bitten Sie um Verständnis, sollte einer der Mitarbeitenden nicht direkt per Telefon erreichbar sein. Die zentrale Support-Nummer 685-88000 ist weiterhin besetzt und der Support unserer Dienste per E-Mail und Fernwartung bleibt weiterhin bestehen. Bitte informieren Sie sich auf unseren Dienstseiten und senden Sie uns Ihr Anliegen an die ausgewiesene Support-Adresse.

Multifunktionsgeräte

Wiederaufnahme der Auslieferung der Multifunktionsgeräte (Stand: 27.07.2020)

OpenCms Schulungen

Alle Präsenz-OpenCms-Schulungen entfallen derzeit wegen der Corona-Krise, wir bieten alternativ Online-Crashkurse an.
Schauen Sie in unsere Online-Dokumentation. Falls Sie Fragen haben, nutzen Sie unser Support-Formular.

Sicheres Arbeiten im Home-Office

Grundsätzlich sind Beschäftigte dazu angehalten, vorhandene Dienstgeräte für die Arbeit von zu Hause zu verwenden. Für Beschäftigte in der zentralen Verwaltung ist dies bindend, um den Schutz vertraulicher Informationen weitgehend zu gewährleisten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Instituten und zentralen Einrichtungen, denen kein dienstlicher Rechner zur Verfügung gestellt werden kann, können während der aktuellen Ausnahmesituation im Home-Office auch private Geräte unter folgenden Voraussetzungen nutzen:

  1. Das Betriebssystem und die installierten Anwendungen sind sicherheitstechnisch auf dem neuesten Stand, alle verfügbaren Sicherheitsaktualisierungen sind installiert und aktiv.

  2. Das Endgerät für die Arbeit von zu Hause steht unter der alleinigen Kontrolle der jeweiligen Mitarbeiterin bzw. des jeweiligen Mitarbeiters der Universität Stuttgart. Mindestens in der Zeit der Nutzung für das Home-Office darf das System keinem Dritten (auch keinem Familienmitglied) zugänglich gemacht werden.

  3. Während der Nutzung für das Home-Office dürfen auf dem Endgerät nur die Betriebssystemdienste und die Anwendungen aktiv sein, die für die Arbeit erforderlich sind.

  4. Es ist ein aktueller Virenscanner mit aktuellen Signaturen installiert und aktiv.

  5. Mindestens die Daten, die zur Verrichtung des Dienstgeschäfts auf dem System nichtflüchtig gespeichert werden, sind kryptografisch stark verschlüsselt.

  6. Für den Zugriff auf die Netze der Uni ist der Cisco AnyConnect VPN-Client in aktueller Version installiert.

Wir möchten Sie bitten, besondere Sorgfaltspflicht, insbesondere beim Umgang mit personenbezogenen Daten, im Home-Office walten zu lassen.

Informationen für Beschäftigte der Institute und Einrichtungen

Dienst-Telefone können auf einen privaten Anschluss umgeleitet werden.
Dies muss zunächst vom Telefon-Support freigeschaltet werden. Das
Aktivieren der Rufumleitung geschieht dann am Einfachsten noch am
Arbeitsplatz. Wählen Sie auf Ihrem Telefon unter dem Reiter "Menü" die
Option "Rufumleitung". Wählen Sie "Sof. Rufuml." (sofortige
Rufumleitung). Sie werden im Anschluss aufgefordert, die Zielrufnummer
einzugeben.

Bei Fragen oder Problemen wenden sich Sie sich bitte an den Telefon-Support.

Bitte beachten Sie, dass nur eine begrenzte Anzahl von Gesprächen
gleichzeitig geführt werden kann. Es kann also vorkommen, dass ein
Anrufer einen Besetzt-Ton hört, obwohl der Angerufene frei ist
(so genanntes "Gassenbesetzt"). Bitte versuchen Sie es in diesem Fall später
noch einmal und bitte fassen Sie sich kurz.

Sie können Ihr E-Mail-Postfach von jedem beliebigen Endgerät jederzeit über einen Web-Browser abrufen, indem Sie sich unter https://mail.uni-stuttgart.de/ mit Ihrem AC-Account einloggen. Wenn Sie zu Hause einen Mail-Client wie Microsoft Outlook oder Thunderbird verwenden, stellen wir Ihnen die folgenden Anleitungen zur Einrichtung zur Verfügung. 

Wir bieten für Tele-, Web- und Videokonferenzen unterschiedliche Dienste an. Aktuell steht Ihnen der DFNconf-Dienst zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass dieser Dienst aufgrund der aktuellen Lage sehr stark frequentiert und daher nur eingeschränkt nutzbar ist.

Aktuelle Informationen:
Als skalierbare Meeting-Plattform wurde campusweit Cisco Webex lizenziert und steht mit sofortiger Wirkung allen Nutzern der Universität Stuttgart zur Verfügung.

Die Plattform ist unter https://unistuttgart.webex.com/ erreichbar.

Um den Dienst als Gastgeber einer Konferenz nutzen zu können, bedarf es derzeit einer Eintragung in der Plattform. Bitte schreiben Sie hierzu einen kurzen, formlosen Antrag an den Webex-Support

Für Teilnehmer einer Konferenz, egal ob es sich um einen uniinterne Person oder um eine externe Person handelt, ist keine Registrierung oder zusätzliche Berechtigung notwendig!

Für einen Schnelleinstieg in Webex finden Sie unter folgendem Link Anleitungen für Webkonferenzen mit Webex.

Bitte beachten Sie: Für die folgenden Dienste ist die Nutzung eines VPN-Clients Voraussetzung:

  • Zugriff auf Uni-interne Seiten (z.B. Handbuch der Verwaltung)
  • Zugriff auf Netzlaufwerke
  • Einsicht auf Online-Material der Universitätsbibliothek

Unter folgendem Link finden Sie eine Anleitung zur Einrichtung des VPN-Clients.

Um eine unnötige Datenlast zu vermeiden, bitten wir davon abzusehen, Videos o.ä. zu streamen, solange Sie per VPN verbunden sind. Sollten Sie unter vpn.tik.uni-stuttgart.de keine stabile Verbindung erhalten, können Sie sich auch unter vpn2.tik.uni-stuttgart.de anmelden.

Um auf ein Netzlaufwerk Ihrer Einrichtung zugreifen zu können, benötigen Sie den Zugang zum Universitätsnetzwerk per VPN-Client. Für den durch das TIK angebotenen Dateiservice finden Sie unter folgendem Link Anleitungen zur Einbindung eines Netzlaufwerks. Bei Problemen mit der Einrichtung wenden Sie sich bitte (falls bekannt) an Ihren Instituts-Admin oder an den Support des Fileservice.

Sollten für Vorgänge Papieranträge oder Verträge benötigt werden, reicht aktuell die Vorlage als Bild (z. B. jpg) oder PDF aus. Das Originaldokument können Sie zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen. Sollten Sie keinen Scanner besitzen, fotografieren Sie die Dokumente, z. B. mit einem Smartphone ab. Bitte stellen Sie dabei sicher, dass das Foto nicht zu einer Cloud-Plattform synchronisiert wird. Eine gute Scanneinstellung ist schwarz-weiß bei 150 dpi. Bitte überprüfen Sie Ihre gescannten oder abfotografierten Dokumente vor dem Einreichen auf Lesbarkeit.

Informationen für Beschäftigte der Zentralen Verwaltung

Dienst-Telefone können auf einen privaten Anschluss umgeleitet werden.
Dies muss zunächst vom Telefon-Support freigeschaltet werden. Das
Aktivieren der Rufumleitung geschieht dann am Einfachsten noch am
Arbeitsplatz. Wählen Sie auf Ihrem Telefon unter dem Reiter "Menü" die
Option "Rufumleitung". Wählen Sie "Sof. Rufuml." (sofortige
Rufumleitung). Sie werden im Anschluss aufgefordert, die Zielrufnummer
einzugeben.

Bei Fragen oder Problemen wenden sich Sie sich bitte an den Telefon-Support.

Bitte beachten Sie, dass nur eine begrenzte Anzahl von Gesprächen
gleichzeitig geführt werden kann. Es kann also vorkommen, dass ein
Anrufer einen Besetzt-Ton hört, obwohl der Angerufene frei ist
(so genanntes "Gassenbesetzt"). Bitte versuchen Sie es in diesem Fall später
noch einmal und bitte fassen Sie sich kurz.

Zur Einrichtung von Microsoft Outlook stellt Ihnen die ZVD die folgende Anleitung zur Verfügung:

Falls Sie einen vom TIK verwalteten Laptop besitzen (gelber Aufkleber pcXXXXnb), dann können Sie mit diesem wie folgt auf die Netzlaufwerke (Gruppenlaufwerke und Home-Laufwerk) zugreifen:

  • Stellen Sie eine Verbindung zum Internet her (z. B. über Ihr privates WLAN / LAN)

  • Stellen Sie eine Verbindung zur Uni über den "Cisco AnyConnect VPN-Client" her. Dieser ist auf allen von uns verwalteten Laptops standardmäßig installiert. geben Sie die Login-Daten in folgender Form ein:

    • Username: ac******@uni-stuttgart.de
    • Passwort: Ihr persönliches Passwort

      Um eine unnötige Datenlast zu vermeiden, bitten wir davon abzusehen, Videos o.ä. zu streamen, solange Sie per VPN verbunden sind. Sollten Sie unter vpn.tik.uni-stuttgart.de keine stabile Verbindung erhalten, können Sie sich auch unter vpn2.tik.uni-stuttgart.de anmelden.

  • Falls die Netzwerklaufwerke im Datei-Explorer fehlen sollten, steht Ihnen ein Skript zur Verfügung, das die Laufwerke L, G und N verbindet. Geben Sie dazu im Datei-Explorer den kompletten Pfad C:\EmpirumAgent\User\NetDrives ein. Im Ordner befindet sich ein Skript mit dem gleichen Namen „NetDrives.cmd“. Bitte klicken Sie hier doppelt das Skript an. Falls das Skript aus irgendwelchen Gründen nicht vorhanden sein sollte oder nicht funktioniert, können Sie die Laufwerke auch direkt aufrufen (Siehe hierzu die Rundmail "Hinweise zum Arbeiten im Home-Office in der Zentralen Verwaltung" vom 18.03.2020)

Wir bieten für Tele-, Web- und Videokonferenzen unterschiedliche Dienste an. Aktuell steht Ihnen der DFNconf-Dienst zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass dieser Dienst aufgrund der aktuellen Lage sehr stark frequentiert und daher nur eingeschränkt nutzbar ist.

Aktuelle Informationen:
Als skalierbare Meeting-Plattform wurde campusweit Cisco Webex lizenziert und steht mit sofortiger Wirkung allen Nutzern der Universität Stuttgart zur Verfügung.

Die Plattform ist unter https://unistuttgart.webex.com/ erreichbar.

Um den Dienst als Gastgeber einer Konferenz nutzen zu können, bedarf es derzeit einer Eintragung in der Plattform. Bitte schreiben Sie hierzu einen kurzen, formlosen Antrag an den Webex-Support

Für Teilnehmer einer Konferenz, egal ob es sich um einen uniinterne Person oder um eine externe Person handelt, ist keine Registrierung oder zusätzliche Berechtigung notwendig!

Für einen Schnelleinstieg in Webex finden Sie unter folgendem Link Anleitungen für Webkonferenzen mit Webex.

Bitte beachten Sie weiterhin die folgenden Punkte:

  1. Beim Starten von MS Outlook erscheint für die Anwendungs-Add-Ins "Webex" und "OneNote" ggf. ein Sicherheitshinweis von Microsoft. Hier müssen Sie die Option "Allen Dokumenten von diesem Herausgeber vertrauen" auswählen:

    OutlookZV

  2. Die Desktop-PCs und Telearbeitsplätze (Zero-Clients) sind nicht mit Mikrofonen und Kameras ausgestattet. In diesem Fall können Sie sich mit dem Telefon in eine Konferenz einwählen und per Web-Browser die Präsentation verfolgen. Die Telefonnummer erhalten Sie vom Einladenden. Werden Sie während des Anrufs aufgefordert einen Konferenzcode einzugeben, müssen Sie zuvor am Dienst-Telefon „MFV senden“ wählen um den Code eingeben zu können.

 

Für den Zugriff auf Fachanwendungen wie SVA und SAP benötigen Sie entweder ein Telearbeitsgerät (Zero-Client) oder zusätzlich zum Laptop und VPN-Client einen sog. VDI-Client auf Ihrem Laptop. Außerdem müssen wir Ihnen auf einer speziellen Infrastruktur (VDI, Virtual Desktop Infrastructure) einen entsprechenden Arbeitsplatz einrichten. Hierzu benötigen wir die Freigabe des Kanzlers. In diesem Fall nehmen Sie Kontakt über Ihre/n Vorgesetzte/n zur Dezernatsleitung auf, die die Freigabe vom Kanzler einholen kann. Bitte sehen Sie davon ab, die ZVD diesbezüglich direkt zu kontaktieren.

Für eine Übersicht, welche Dienste bzw. Anwendungen mit welcher Technik erreichbar sind, siehe Anhang der Rundmail "Hinweise zum Arbeiten im Home-Office in der Zentralen Verwaltung" vom 18.03.2020.

Um eine unnötige Datenlast zu vermeiden, bitten wir davon abzusehen, Videos o.ä. zu streamen, solange Sie per VPN verbunden sind. Sollten Sie unter vpn.tik.uni-stuttgart.de keine stabile Verbindung erhalten, können Sie sich auch unter vpn2.tik.uni-stuttgart.de anmelden

  • Falls Sie noch kein dienstliches Gerät vom TIK erhalten haben und ein solches für Home-Office benötigen, erfordert dies ebenfalls die Zustimmung der Leitung der Zentralen Verwaltung. Es stehen aktuell nicht ausreichend viele Geräte zur Verfügung, daher muss die Ausgabe priorisiert werden.

  • Falls Sie ein Laptop von uns erhalten oder aus Ihrer Abteilung mitnehmen, ist es wichtig, dass Sie sich mit Ihrem AC-Account einmal im Uni-Netz vor Ort am Gerät angemeldet haben, bevor Sie das Laptop mit nach Hause nehmen. Ansonsten funktioniert die Anmeldung mit dem AC-Account nicht.

  • Falls Sie Laptops in Ihren Abteilungen haben, die aktuell nicht benötigt werden, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf, damit wir diese dort einsetzen können, wo Sie jetzt aktuell dringend benötigt werden.

Bei Problemen wenden Sie sich an den ZVD-Support, vorzugsweise per E-Mail oder per Hotline 88099.

Sollten für Vorgänge Papieranträge oder Verträge benötigt werden, reicht aktuell die Vorlage als Bild (z. B. jpg) oder PDF aus. Das Originaldokument können Sie zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen. Sollten Sie keinen Scanner besitzen, fotografieren Sie die Dokumente, z. B. mit einem Smartphone ab. Bitte stellen Sie dabei sicher, dass das Foto nicht zu einer Cloud-Plattform synchronisiert wird. Eine gute Scanneinstellung ist schwarz-weiß bei 150 dpi. Bitte überprüfen Sie Ihre gescannten oder abfotografierten Dokumente vor dem Einreichen auf Lesbarkeit.

Virtualisierung der Lehre

Das TIK arbeitet derzeit mit Nachdruck an einem Paket von Maßnahmen und Hilfestellungen (ggf. auch für die komplette »Virtualisierung« von Lehrveranstaltungen), welches kontinuierlich erweitert wird. Weiterhin sammeln wir Fragen und Ideen von Lehrenden und Studierenden sowie unsere Antworten und Lösungshilfen in einem Forum, das universitätsweit öffentlich ist und in dem eine FAQ entsteht.

Wir raten ausdrücklich davon ab, von aktuell begrenzt kostenfrei angebotenen, externen cloudbasierten E-Learning-Werkzeugen Gebrauch zu machen. Online-Lehre kann an der Universität Stuttgart erfolgreich mit den bestehenden Systemen durchgeführt werden.

E-Learning-Tools

In der aktuellen Situation erreichen uns zahlreiche Mails (auch mit viel Ermutigung und Lob), die ein überwältigender Ausdruck des Engagements und des Mitdenkens der Lehrenden der Universität Stuttgart sind. Wir alle fühlen uns als EINE Universität. Wir bitten um Verständnis, dass ausgerechnet wir als technischer Dienstleister jetzt konservativ sein müssen. Denn wir müssen sehen, wie wir vom bisherigen Stand auf eine 100%-Abdeckung kommen, ohne dass die Technik zusammenbricht, und so, dass wir noch adäquate Unterstützung leisten können. Aus diesem Grund setzen wir auf die bewährten Tools (Aufzeichnungen via Opencast und ILIAS als Lernmanagementsystem), von denen wir annehmen, dass sie gut skalieren, und zusätzlich auf die Webconferencing-Software Webex, die dem vermuteten hohen Ansturm ebenfalls gut gewachsen sein sollte. Die Möglichkeiten dieser Tools sind für die verschiedenen didaktisch sinnvollen Szenarien noch lange nicht ausgereizt. Wir unterstützen Sie bei deren Einsatz!

Neu: Schulungsangebote und Webinare zur Nutzung von Webex und ILIAS

Studierende in besonderen Lebenslagen
Handreichung für die Online-Lehre in Zeiten der Corona-Krise

Wir möchten Sie als Lehrende bitten, in dieser besonderen Situation trotz des hohen Stress-Niveaus, das Sie jetzt alle haben, nicht die Studierenden aus den Augen zu verlieren, deren Lebenslage eine besondere Härte darstellen:

  • behinderte und chronisch kranke Studierende
  • Studierende mit Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen
  • internationale Studierende

Die Online-Lehre ist grundsätzlich ein sehr wertvolles Format für Studierende in besonderen Lebenslagen und wir begrüßen außerordentlich jegliches Engagement in diese Richtung. Doch auch dieses Format birgt Herausforderungen für diese Zielgruppe, weswegen wir herzlich darum bitten einige machbare organisatorische und technische Punkte zu beachten:

  1. Achten Sie bitte auf sehr gute Ton- und Bildqualität sowie einen störungsfreien Hintergrund bei Vorlesungsaufzeichnungen (wichtig für hörgeschädigte und sehgeschädigte Studierende, internationale Studierende deren Sprachkenntnisse noch unzureichend sind). Bitte nutzen Sie deshalb nach Möglichkeit Aufzeichnungen durch das TIK.

  2. Bitte stellen Sie zusätzlich zu aufgezeichneten Lehrveranstaltungen auch eine schriftliche Ausarbeitung ((Trans)Skripte, Vorlesungsnotizen, schriftlich entwickeltes „Tafelbild“ o.ä.) in ILIAS zur Verfügung. Viele Studierende sind darauf angewiesen, da sie nicht gleichzeitig zuhören und mitschreiben können, für Viele ist es eine große Hilfe: Sehbehinderte und Blinde, Hörbehinderte und Gehörlose, Mobilitätseingeschränkte (v.a. bezüglich des (Mit)Schreibens), Studierende mit anderen Einschränkungen, bei denen eine Verlangsamung stattfindet (z.B. durch Medikamenteneinnahme, ADHS, psychische Beeinträchtigungen), internationale Studierende, Studierende mit Kindern.

  3. Bitte lassen Sie die Online-Angebote (aufgezeichnete Vorlesungen und die genannten Skripte/Notizen) mindestens bis zur Prüfung und Nachprüfung online.

  4. Bitte bereiten Sie vor allem Ihre schriftlichen Ausarbeitungen möglichst barrierearm auf. Uns ist bewusst, dass eine komplette Barrierefreiheit von Dokumenten derzeit noch nicht möglich ist, aber bitte erleichtern Sie sehbehinderten Studierenden das Lesen und ggf. Vergrößern:

    • Die Dokumente müssen kontrastreich sein: Optimal ist weißer Hintergrund und schwarze Schrift. Auf das hellere Uni-Blau mit weißer oder schwarzer Schrift sollte verzichtet werden, ebenso auf Kombinationen aus Rot-Grün, Rot-Orange, Blau-Grün usw.

    • Gestalten Sie Ihre Ausarbeitungen bitte möglichst übersichtlich, so dass auch jemand mit Vergrößerung am Bildschirm den Überblick behalten kann.

    • Verwenden Sie in Word-Dokumenten Dokumentvorlagen und kennzeichnen Sie Kapitelüberschriften als solche, so dass diese von Sprachausgabe lesbar sind.

    • Unter folgendem Link finden Sie Anleitungen, Tipps und Tools zur digitalen Barrierefreiheit des TIK

  5. Rückfragemöglichkeiten zu Ihren Lehrveranstaltungen und Materialien wären wichtig. Das muss nicht unbedingt in Echtzeit sein (hilfreich für alle Studierenden)

  6. Falls Sie Lehrveranstaltungen mit Webkonferenzen und anderen Präsenzformaten abhalten, bitten wir Sie, alternative Möglichkeiten der Teilnahme (z.B. Aufzeichnung dieser Sitzungen) und Leistungserbringung anzubieten für:

    • Studierende mit Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen, die aufgrund fehlender Betreuungsmöglichkeiten nicht zu diesem Zeitpunkt an der Lehrveranstaltung teilnehmen können

    • Behinderte und chronisch kranke Studierende, die einen vom Prüfungsausschussvorsitzenden genehmigten Nachteilsausgleich bezogen auf die Anwesenheitspflicht bei Lehrveranstaltungen haben

Da wir aufgrund dieser neuen und für alle unbekannten Situation sicherlich nicht alle Fälle und Situationen bedacht haben, bitten wir Sie, auf Rückfragen und Bitten von Studierenden der genannten Personengruppen sensibel zu reagieren. Wir informieren die Studierenden entsprechend auf den Webseiten für Studierende mit Behinderungen, Studium& Familie und Dezernat Internationales, mit Fragen und Anliegen auf Sie zuzukommen, falls jemand von ihnen Probleme mit den Online-Formaten hat.

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Unterstützung!

Sigrid Eicken
Beauftragte für Studierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen

Inken de Wit
Service Uni & Familie

Marion Höcke
Komm. Leitung Dezernat 2 Internationales

Stand: 02.04.2020

Vor allem Veranstaltungsaufzeichnungen können im Sommersemester 2020 als Alternative zu einer Präsenzvorlesung genutzt werden. Die beste und einfachste Art zur Erstellung einer Vorlesungsaufzeichnung besteht darin, die ca. 100 Hörsäle zu nutzen, die für Aufzeichnungen ausgerüstet sind. Solange die Universität für Lehrende geöffnet ist, kann dies auch jederzeit in Hörsälen ohne Publikum geschehen.

Falls Sie schon vor dem 20. April erste Aufzeichnungen machen wollen, buchen Sie bitte einen Raum per E-Mail an die Hörsaalverwaltung. Dort können Sie direkt aufzeichnen und das TIK danach über in Kenntnis setzen, wann Sie in welchem Hörsaal für welche Vorlesung (bitte mit Vorlesungsnummer) aufgezeichnet haben. Wir stellen Ihnen die Aufzeichnungen dann zur Verfügung. Bitte schreiben Sie hierzu eine E-Mail an unseren Aufzeichnungs-Support.

Wichtig: Bitte unterteilen Sie Ihren Stoff in kürzere Aufzeichnungsblöcke (nicht über ca. 20 Minuten), didaktisch sinnvoll aufgeteilt nach den Kapiteln oder Unterkapiteln Ihrer Vorlesung. Anleitungen und weitere Informationen (zu Tafelaufschrieben etc.) sind in Bearbeitung und sollen Anfang nächster Woche veröffentlicht werden.

Falls Sie nicht zur Universität kommen können/dürfen/wollen, ist es auch möglich, zu Hause am Rechner aufzuzeichnen. Ton und ggf. Video sind dann häufig etwas schlechter, weshalb dies nur die zweitbeste Lösung ist. Wir haben Anleitungen für die Aufzeichnung mit drei verschiedene Softwareoptionen erstellt. Die einfachste ist diejenige mit dem Tool Opencast Studio; Sie müssen für diese Variante nichts installieren und benötigen nur einen aktuellen Browser und nach Möglichkeit ein Headset für den Ton (was bei den meisten Smartphones mitgeliefert wird reicht bspw. für den Einstieg meistens völlig aus). Anleitungen sowie Beschreibungen des Workflows, wie die Aufzeichnungen verarbeitet und veröffentlicht werden können, sollen ebenfalls am Montag veröffentlicht werden.

Livestreaming von Vorlesungen ist augenblicklich nicht geplant und wird nicht empfohlen.

Für ein unmittelbares interaktives Austauschformat stellen wir für die Universität Stuttgart zentral das Webconferencing-System Webex der Fa. Cisco zur Verfügung. Die Webconferencinglösungen des DFN (Adobe Connect und Pexip) sind zurzeit überlastet und nicht zuverlässig benutzbar.

Wegen der übergroßen Arbeitslast am TIK können wir uns augenblicklich nicht um andere Tools kümmern oder diese supporten. Uns ist bewusst, dass Webex nicht für alle Szenarien das beste Tool ist, aber die Universität hatte die Aspekte Beschaffungsgeschwindigkeit, vermutete Verlässlichkeit, Funktionalität, Datenschutzaspekte, Wartbarkeit/Personalaufwand und Kosten abzuwägen. Wir gehen aktuell davon aus, dass Webex die meisten Bedarfsszenarien gut abdecken kann.

Webex eignet sich gut für Arbeit in kleinen Gruppen oder für Online-Sprechstunden. Je nachdem, wie die weltweite Netzauslastung sich entwickeln wird, sollte gleichwohl für alle Lehrformate eine asynchrone Alternativlösung vorgesehen werden, denn niemand kann garantieren, dass Onlinekonferenzen funktionieren werden.

Um den Dienst als Gastgeber einer Konferenz zu nutzen, können Sie sich im SIAM-Selfservice als Webex-Moderator registrieren

Für Teilnehmer einer Konferenz, egal ob es sich um einen uniinterne Person oder um eine externe Person handelt, ist keine Registrierung  oder zusätzliche Berechtigung notwendig!

ILIAS wird das zentrale Tool aller Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020 werden. Die meisten von Ihnen haben bereits selbst über C@MPUS einen ILIAS-Kurs für das Sommersemester angelegt. Für alle anderen wird dies jetzt zentral eingeleitet werden. Sie können dann direkt beginnen, in ILIAS zu arbeiten. Hilfestellungen finden sie unter dem folgenden Link: https://uni-stuttgart.de/dl2020

Ein Team aus TIK, Hochschuldidaktik und verschiedenen Dozenten arbeitet mit Hochdruck an einer Anleitung für verschiedene digitale Lehrszenarien, die Sie als fundamentale Ergänzung oder als Ersatz für Ihre Präsenzlehre einrichten und nutzen können.

Nicht nur Sie als Lehrende, sondern auch Ihre Studierenden stehen vor der Herausforderung, E-Learning erfolgreich anzuwenden. Studierende können sich mit Problemen an die Lernberatung der ZSB wenden. Dort gibt weiterhin telefonische Beratungen, dazu Online Workshops und einen wöchentlichen Newsletter mit Lerntipps, der gerade auch auf die aktuelle Situation Bezug nimmt. Die Lernberatung zeigt verschiedene Lernmethoden und bietet so Hilfe zur Selbsthilfe.

Andere als die genannten Tools können momentan weder technisch noch didaktisch unterstützt werden. Bei der Nutzung von Clouddiensten, die zurzeit häufig günstig oder gar kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, zahlen Sie mit Ihren Daten und denen Ihrer Studierenden. Datenschutzrechtlich sind sie in der Regel nicht zulässig. Bitte nutzen Sie daher die oben angegebenen Ressourcen.

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