Makerspace

Divers • Inklusiv • Barrierefrei

Ein Ort, um neue Fertigungsverfahren zu lernen. Ein Ort für kreative und interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Wozu dient ein Makerspace?

In Makerspaces geht es darum, neue Technik und neue Fertigungsverfahren auszuprobieren und kreativ anzuwenden. Es handelt sich um Werkstätten, in denen kostenlos unterschiedlichste Geräte und Maschinen zur Verfügung gestellt werden. Der Makerspace kann von allen Angehörigen der Universität Stuttgart und der Hochschulen der PSE Stuttgart-Ludwigsburg genutzt werden, sowohl für eigene Projekte als auch für die Einbindung in die universitäre Lehre. Schwerpunkt der Arbeit liegt in Digitalisierungsprojekten, aber letztlich sind für Making-Projekte der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Der Makerspace wird durch geschultes Personal betreut, welches sowohl bei Fragen zur Technik als auch bei der Umsetzung des Making-Projekts unterstützt.

Welche Maschinen und Geräte finde ich im Makerspace?

Die Ausstattung des Makerspaces entwickelt sich kontinuierlich weiter, auch aufgrund der Bedürfnisse der Nutzer*innen. Der Makerspace verfügt derzeit über 3D-Drucker, Lasercutter, Stickmaschine, Strickmaschine, Schneideplotter und vieles mehr! Aktuelle Informationen finden sich immer im ILIAS-Kurs des Makerspaces.

Wo finde ich den Makerspace?

Der Makerspace der Universität Stuttgart befindet sich zentral auf dem Campus Vaihingen, im ehemaligen Universum, Pfaffenwaldring 45. Das ist nah bei S-Bahn, Mensa und Universitätsbibliothek. Der Eingang ist barrierefrei.

Wie kann ich mitmachen?

Mitmachen können alle  Angehörigen der Universität Stuttgart und der Hochschulen der PSE Stuttgart-Ludwigsburg . Allerdings ist eine Sicherheitseinführung nötig, und für manche Geräte auch ein „Führerschein“. Aktuelle Termine für diese Einführungen finden sich im ILIAS-Kurs des Makerspace.

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Rundgang durch den Makerspace

Wir bieten ein vielfältiges Kursprogramm an, damit alle ohne Vorkenntnisse vom Makerspace profitieren können: Wöchentliche Einführungen zu allen Geräten und während der Vorlesungszeit wöchentlich wechselnde Workshops zu den unterschiedlichsten Making-Themen.

Eine weitere Säule unserer Arbeit sind Lehrkooperationen mit verschiedensten Einrichtungen und Instituten unserer Universität.

Diversität, Inklusivität und weitestmögliche Barrierefreiheit sind uns sehr wichtig. Wir bemühen uns hier um große Offenheit und Transparenz, beispielsweise durch unseren Code of Conduct und spezifische Informationen zur Barrierefreiheit der einzelnen Geräte auf unserem Wiki. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben!

Lehrveranstaltungen im Makerspace WiSe 23/24

Wöchentliche Workshop-Reihe zu verschiedensten Hardware- und Software-Making-Themen.
Die Studierenden nehmen an mindestens sechs Workshops teil und stellen am Ende des Semesters ein eigenes Making-Projekt vor.

Beispiele für Workshops aus den letzten Jahren:
• Interaktive Geschichten erzählen mit "twine"
• Stop-Motion-Videos
• Stickmaschine programmieren mit "Turtlestitch"
• Technisches Origami
• Chips, Maker und Spiele-Tokens mit dem Lasercutter und 3D-Drucker
• Escape-Games mit "Actionbound"
• digitales Daumenkino
• "Tonuino": Dinge sprechen lassen
• Schmuck gestalten mit 3D-Drucker und Lasercutter
• Mathematische Strukturen visuell darstellen mit "häkeln"
• Sticker aus der eigenen Handschrift mit dem Schneideplotter

Im Rahmen der Blockveranstaltungen bekommen Studierende Einblicke in Grundlagen der Robotik und übertragen diese auf eigene Ideen in Form eines "Silly Robots". Sie gestalten und programmieren ihren Roboter zu einem beliebigen Anwendungsbereich und stellen ihn ihren Kommiliton*innen vor.
In Block zwei lernen Studierende Grundlagen verschiedener teil-digitaler textiler Fertigungsverfahren an unseren programmierbaren Stick-, Strick- und Webmaschinen und erstellen ein eigenes gestricktes oder gewebtes Projekt. 

Makerspacebetreuer*innen (Spacies) sind studentische Freiwillige, die sich für Making-Prozesse interessieren und andere gerne dabei anleiten und begleiten. 
Durch die Arbeit im Makerspace und entsprechende Übungen lernen die Teilnehmenden nicht nur die Geräte und Maschinen im Makerspace zu bedienen, sondern auch, wie sie andere Personen bei der Nutzung der Geräte anleiten können und Lerninhalte didaktisch sinnvoll aufbereiten.

Lehrkooperationen der letzten Semester

Sie sind vom Makerspace fasziniert und möchten ihn gerne in Ihrer Veranstaltung einsetzen? Sie interessieren sich für Making-Projekte, wissen aber noch nicht, wie Sie Making in Ihre Lehre einfließen lassen können?

Wir beraten und begleiten Sie gerne, sprechen Sie uns einfach an!

In Zusammenarbeit mit Prof. Heymann, Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme, Abteilung Intelligente Biointegrative Systeme, entstanden in der Veranstaltung "Grundlagen der Technischen Biologie" im Wintersemester 22/23 verschiedenste Exponate, die im Rahmen der TechBioExpo "Biologie begreifen" von den Studierenden präsentiert wurden. Studierende hatten die Möglichkeit, eine der zur Vorlesung gehörenden Laborübungen durch ein Exponat ihrer Wahl zu ersetzen. Die Anfertigung der Exponate erfolgte nach einer Raumeinweisung für alle Teilnehmenden in freier Arbeit im Makerspace. Dabei lernten die Studierenden nicht nur ein Fertigungsverfahren ihrer Wahl sondern entwickelten und verfeinerten und im Dialog mit dem Makerspace-Personal ihre Ideen und deren Umsetzung.

Die öffentliche Abschluss-Präsentation war für die Studierenden nicht nur eine Möglichkeit, ihre Projekte zu zeigen, sondern gleichzeitig eine Einführung in wissenschaftliche Präsentationsgepflogenheiten.

Literatur bietet einen sicheren Raum, eine mentale Bühne, die unseren Gedanken die Freiheit gibt, sich in andere hineinzuversetzen, unsere Perspektive zu verändern und die Empathiewirkung von Literatur zu erproben. Im Seminar "Making Space: Green Stories for Digital Sustainable Development Education" wurden kreative Formen des Lesens angewendet, die von den darstellenden Künsten inspiriert sind, um dieses Potenzial zu entfalten. Insbesondere wurde erprobt, wie die Arbeit mit Literatur in Makerspaces, die derzeit in Schulen immer weiter etabliert werden, die Schüler*innen dazu ermutigt, ihre Fähigkeiten als Theatermacher*innen einzusetzen. 

Studierende hatten nach einer Raumeinweisung für alle Teilnehmenden und einer Informations-Veranstaltung zu Methoden und Fertigungsverfahren die Aufgabe, mit einer Methode ihrer Wahl Unterrichtsentwürfe zur behandelten Literatur zu entwickeln. Insbesondere das interaktive Geschichtenerzählen mit "twine" war hier von großem Interesse. 

Im Rahmen einer seit WS 2021/22 bestehenden Lehrkooperation zwischen Dipl.-Ing. Sannah König und Dr. Saskia Schabio unternimmt diese Lehrveranstaltungsreihe einen Vorstoß, um Making im Literaturunterricht zu etablieren. Den inhaltlichen Rahmen der Reihe bilden aktuelle Bildungskonzepte wie Global Citizenship Education und Sustainable Development Goals.
 
Diese Initiative ist eingebettet in eine Veranstaltungsreihe mit internationalen Expert*innen zum Thema „Making in the Arts and Humanities“, zu der auch Studierende eingeladen sind (PSE-Koala-Projekt/Englisch/Dr. Saskia Schabio in Kooperation mit Dipl.-Ing. Sannah König).

Im Rahmen der Einführungswoche des Maschinenbau-Bachelor-Studiengangs bauen angehende Studierende in zwei Tagen einen fernsteuerbaren Bristlebot. Im Makerspace entstehen im Vorlauf die größeren 3D-gedruckten Bauteile. Die Studierenden arbeiten im Makerspace an ihrem Roboter und erlernen in einem ungezwungenen Rahmen die Grundlagen der Programmierung und des algorithmischen Denkens.

Eindrücke aus dem Makerspace

02:52

Jahresbericht 2022: Testimonials und Zahlen zum Makerspace

02:00

Eröffnung Makerspace April 2022

Fragen? Wir sind für Sie da:

 

Makerspace im Universum

Pfaffenwaldring 45, Stuttgart

Dieses Bild zeigt Sannah König

Sannah König

Dipl.-Ing.

Leitung Makerspace

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