Funktionsumfang
Beschreibung
Die Speicherinfrastruktur ermöglicht eine einfache Verwaltung, Bereitstellung und Metadatierung auch großer Datenmengen direkt im Forschungsprozess. Der Dienst stellt eine webbasierte Oberfläche für das Speichermanagement zur Verfügung. Die Daten können entweder auf einem schnellen Zentralspeicher über die Protokolle CIFS und NFS oder in einem weltweit zugänglichen S3-Langzeitspeicher abgelegt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Daten auf Bandspeicher auszulagern.
Unabhängig vom Speicherort stehen die zugehörigen Metadaten jederzeit über die Speichermanagementoberfläche zur Verfügung.
Darüber hinaus können die Daten in Repositorien wie DaRUS oder Zenodo exportiert werden.
Zielgruppe:
- Forschungsgruppen der Universität Stuttgart
- Zugriff für
- Beschäftigte mit einem gültigen AC- Zugang
- Gäste mit einem gültigen GS- Zugang
Serviceumfang:
- Zugriffsprotokolle: CIFS, NFS, S3
- Die Daten werden in sog. Datasets verwaltet.
- Für jedes Dataset können Metadaten nach konfigurierbaren Schamata erfasst werden.
- Dataset könenn zwischen den verschiedenen Speicherschichten (Fileserice, Object-Storage, Tape) verschoben werden. (Datamover)
- Zugriffsregeln: Der Zugriff auf die Daten wird von der jeweiligen Organisation definiert.
- CIFS-Fileserice: Zugriff mit Account der Universität Stuttgart.
- NFS-Fileservice: Zugriff IP-Basiert innerhalb des Campus Netzes.
- S3: Interne und externe Benutzer per Access-Keys
- Schutz vor versehentlichen Änderungen:
- Fileservice: Absicherung durch Snapshots
- Object-Storage: Keine Absicherung gegen versehentliches Ändern.
- Tape: Daten können auf Tape nicht geändert werden
- SLA:
- Standort der Speicherinfrastruktur:
- Fileservice, CIFS (SMB), NFS: Universität Stuttgart - primär, Universität Hohenheim - Spiegelung
- Object Storage, S3:
- Verfügbarkeit: KLASSE A
- Uptime: >99%
- Spiegelung:
- Fileservice: Asynchron einmal täglich
- Object Storage: Erasure Coding über 4 Standorte (Uni Stuttgart, Uni Hohenheim, Uni Tübingen, Uni Freiburg)
- Netzwerk-Anbindung des Speichersystems:
- Fileservice: 4 x 10GBit/s
- Object Storage: 6 x 10GBit/s
- Der Durchsatz hängt stark von der Netzwerkanbindung des jeweiligen Clients ab.
- Standort der Speicherinfrastruktur:
Die wichtigsten Abläufe
Speicherplatz wird innerhalb von Storage Projects vergeben.
- Aktivierung: Ein Storage Project muss von einem Mitarbeitenden der Universität Stuttgart beantragt werden.
- Deaktivierung: Ein Storage Project hat ein bei der Beantragung definiertes Ende.
- Speichervergabe innerhalb des Storage Project: Ein Mitglied des Storage Project mit der Rolle Project Administrator weist den Projekt Speicher aus dem vereinbaeten Kontignent zu.
- Metadatenschemata werden von Research Data Managern des Projekts erstellt.
- Datasets werden von Usern des Projekts erstellt und einem Verfügbaren Speicher zugeordnet.
- Weitere Benutzer werden vom Owner eines Dataset auf dieses berechtigt.
- Der Zugriff auf die Daten eines Dataset erfolgt mit Standadrdprotokollen für die jewelige Speicherart (CIFS, NFS, S3)
Beantragung
- Der Dienst kann nur für eine im Organigramm der Universität Stuttgart aufgeführte Organisation beantragt werden.
- Anträge können formlos unter Angabe der Institutsnummer aus dem Organigramm per E-Mail gestellt werden (Kontakt siehe oben rechts).
Dokumentation
Nutzungsbedingungen
Grundlage für die Nutzung dieses Dienstes ist die bwSFS-2 Nutzungsordnung, die vor der Nutzung anzuerkennen ist.